Sonntag, 30. Juni 2013

Meine Gedanken der Woche


Anfang der Woche las ich ein Zitat von Steve Jobs (1955 – 2011):
„Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen – mit dem Resultat des Denkens anderer. Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht eure eigene innere Stimme ersticken. Das Wichtigste: folgt eurem Herzen und eurer Intuition, sie wissen bereits, was ihr wirklich werden wollt.“

Es sprach mir aus dem Herzen, ist es nicht genau das was ich in den letzten Sätzen, meines vorherigen Posts, zu beschreiben versuchte?
Wie oft bin ich nicht meinem Herzen, meiner Intuition gefolgt, nur weil ich anderen alles Recht machen wollte. Weil ich wollte, dass es ihnen gut geht, für sie da war, selbst wenn ich schon nicht mehr konnte und mich selbst nicht mehr wahrgenommen habe. Um ehrlich zu sein oft genug und hat’s mir was gebracht? Außer der Erfahrung, dass es ohne Wert war, bedeutungslos für jene, denen ich es gut wollte.
NEIN!
Aber bezahlt hab ich dafür, sei es mit meiner Gesundheit, mit der Aufgabe von MEINEN Wünschen und Träumen.
Ich denke, das ist ein Weg der Erfahrung und Erkenntnis, die jeder für sich selbst, irgendwann, gehen muss, der sich selbst und seine Träume aufgibt. Der eine begreift es früher, der andere später, irgendwann begreifen wir es. Dann sollten wir den Mut aufbringen unseren eigenen Weg zu gehen, nicht fragen, was denkt der oder was werden die jetzt über mich denken.
Wen interessiert’s? Höchstens die, denen wir nicht mehr den Arm aus der Sonne legen, denn jetzt müssen sie es selbst tun und die werden uns dann als undankbar beschimpfen. Was soll’s, wir wissen es besser!
Ich hab mich wieder wiedergefunden und versuche jetzt meine Wünsche und meine Träume in die Realität umzusetzen, meinem Herzen zu folgen, meinen Weg zu gehen, mich selbst wichtig zu nehmen, egal was andere über mich denken. Ich will mein Leben wieder bunt und farbenfroh, ich will neugierig hinter die nächste Ecke schauen, und mich freuen wie ein Kind über die Blume die blüht, die Sonne die scheint, aber auch über den Regen. Wie schön ist es doch im warmen Sommerregen barfuß über eine Wiese zu laufen. Es sind auch die kleinen Dinge, die wir nicht vergessen sollten, die so klein und doch so wertvoll sein können, weil sie uns zeigten „WIR LEBEN NOCH!.“

Ich wünsche Euch viel Spaß beim erfüllen Eurer Wünsche und Träume und einen guten Start in die neue Woche.

XOXO
Hannah

Sonntag, 23. Juni 2013

Warum ich meinen Blog umbenannt habe, warum ich ihn verändere!


Hannahs, kunterbunte Welt

über Mannheim, die Region, den Odenwald, über mich, meine Gedanken, meine Hobbys und meine Arbeiten. Kurz über alles was mich interessiert, inspiriert und bewegt.

Warum ich meinen Blog umbenannt habe, warum ich ihn verändere!

Vielleicht kennt ihr das auch, ihr habt etwas begonnen und wisst, es ist genau DAS was ihr machen wollt, aber es passt noch nicht so wirklich, etwas ist noch nicht stimmig, es fehlt was.
So ging es mir hier mit meinem Blog. Was hab ich schon daran herumgebastelt, und Layout verändert, aber irgendwie war das Ganze noch nicht stimmig und deshalb lag er auch in letzter Zeit ein wenig brach. Ich wusste nicht recht wie ich weiter machen sollte, kurz er passte noch nicht zu mir, es war so unfertig, denn ich wollte gerne mehr Themen ansprechen, nicht nur Fotografie und was so in der Umgebung passiert. Da ich aber selbst noch irgendwie im Umbruch war wie sollte da mein Blog perfekt für mich werden, ich selbst war's ja auch noch nicht.
So langsam hab ich mich wieder dem angenähert an das, wie ich und wer ich bin, ich hab mich selbst wieder gefunden. In mein Leben ist wieder das Bunte, es sind wieder die Farben eingekehrt und damit auch die Inspiration und das Wissen über das was ich tun will und wie ich es machen möchte. Das werde ich auch jetzt in Bezug auf meinem Blog so umsetzen und tun. In nächster Zeit werde ich mein Layout nochmals ändern, werde es neu und bunter gestalten, aber das braucht noch ne kleine Weile, da ich das Ganze erst passend machen und zusammenbauen muss :)  ich werde auf meinem Blog, nicht nur über Mannheim, den Odenwald und die Region schreiben sondern auch über alles was mich interessiert, inspiriert und bewegt, über meine Hobbys und Arbeiten, sowie über meine Gedanken und Dinge aus meinem Leben.
Und da alles im Leben was weiterkommen ist, auch Veränderungen, weiterschreiten, vorwärtsgehen bedeutet, so soll dies der erste Schritt zum weiterkommen, zum nach vorne gehen sein. Denn sich nicht verändern zu wollen, nichts Neues zu wagen bedeutet Stillstand, bedeutet sich auch aufzugeben.
Man darf sich ruhig wie eine Raupe ab und an in einen Kokon einspinnen, um Kraft zu sammeln und sich zu finden, aber man muss auch wissen wenn es Zeit ist den Kokon zu verlassen und sich neugeboren, wie ein Schmetterling in die Lüfte zu erheben ein neues Leben zu beginnen. Seine Träume zu verwirklichen und davon zu fliegen. Und darum beginne ich nicht morgen oder übermorgen damit, meine Träume zu verwirklichen, mit dem aufreißen meines Kokons, sondern heute, hier und jetzt mit diesem Post.
 
XoXo
Hannah

Sonntag, 14. April 2013

Der Frühling kann kommen – die Schmetterlinge sind schon da


Da ich besonders gerne Handarbeiten mache, habe ich mich mal auf was Neues, als nur Pullis, Mützen und Schals, eingelassen und einen Sonnenschirm in Filethäkeltechnik gehäkelt.

Der wunderschöne gehäkelte, blaue Sonnenschirm hat Schmetterlingsmotive und 48 Glasperlen. Er hat ein Stockmaß von 82 cm, im geöffnet einen Durchmesser von 110 cm und ist aus reiner Baumwolle.
Das schöne Stück eignet sich nicht nur gut zum spazieren gehen sondern auch für Hochzeiten, Festivals oder einfach nur so als Deko.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht zu sehen wie mit jeder Runde, die ich gearbeitet habe, die Motive sichtbarer bzw. erkennbarer wurden.
Inzwischen schwirren in meinem Kopf sehr viele Motive herum, die aufs Papier und Schirm gebracht werden wollen, so dass dieser Schirm wird bestimmt nicht der letzte gewesen sein wird und zu finden ist jetzt das gute Stück in meinem Etsy Shop.

Mal sehen was als nächstes dran kommt :)

XOXO Hannah





Montag, 25. Februar 2013

„In Schääna schneicht`s …“

Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, Mannheim so in seiner winterlichen weißen Bracht sah, dachte ich an einen Artikel den ich gestern im Morgenweb gelesen habe. " Ski und Rodeln gut im Odenwald, die Loipen sind gespurt, in Beerfelden kann man unter Flutlicht bis 21 Uhr Ski fahren, in Wilhelmsfeld, Rothenberg ist Langlauf angesagt und in Absteinach rodeln", so in etwa lautetet der Text des Artikels.

Dabei fiel mir eine Anekdote ein, die man sich in Schönau/Odenwald und Umgebung erzählt und welche ich an einem heißen Sommertag zum ersten Mal hörte. Es war in der Zeit als ich in Schönau wohnte und in einer Nachbargemeinde gefragt wurde wo ich her komme, als ich sagte, dass ich in Schönau wohne kam dann auch sofort die Frage:"schneicht's in Schääna?" was mich ziemlich verdutzt aus der Wäsche schauen ließ, was will der? Sieben Sonnen am Himmel, heiß wie in der Sahara und er fragt mich ob's in Schönau schneit.
Mein Gesichtsausdruck muss Bände gesprochen haben und so hörte ich zum ersten Mal die Anekdote vom Lochmüller und seiner erfolgreichen Geschäftsidee.

Diese kleine Geschichte spielt am Anfang des letzten Jahrhunderts und handelt vom Lochmüller, welcher mit seiner Lochmühle, (heute ist sie das Landschulheim des Lessinggymnasiums Mannheim) eine attraktives Wochenendbehausung aufweisen konnte.
Eben dieser Lochmüller war über den ausbleibenden und fehlenden Schnee, der sonst die Münchelstraße in eine kilometerlange Ski und Rodelpiste verwandelte bekümmert. Denn ihm fehlten die Einnahmen, welche sonst bei Schnee in seine Wirtshauskasse, des am Fuße des Münchels stehenden Gasthauses flossen. Es fehlten ihm die "Großstädter" aus Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen, die sich dort in den Wintermonaten regelmäßig zum Ski- und Schlittenfahren trafen und dann auch beim Lochmüller gerne einkehrten.
Da hatte er eine zündende Idee, es fehlte zwar der Schnee, aber er ließ dennoch in der Stadtzeitung ein Inserat einstellen: „In Schääna schneischt`s … - Ski und Rodel gut!“

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, scharenweise kamen die Städter und wollten die weiße Pracht genießen. Auch wenn sie weder Schlitten noch Ski fahren konnten, waren sie dem Lochmüller nicht böse. Sie feierten das Wochenende bei ihm in seiner Lochmühle, so dass er auch ohne Schnee, nur auf Grund seiner Annonce, ein volles Haus und den ersehnten Erfolg hatte.

So kamen die Schönauer in ihrem schönen Klosterstädtchen zu dem originellen Gruss mit denen sie ab und an auch noch heute begrüßt und empfangen werden „In Schääna schneischt`s".

Heute wenn ich so Richtung Wilhelmsfeld blicke, den Fernsehturm im Visier, mir sage dort hinauf und drüben wieder den Berg hinunter, dann bin ich in Schönau und dort schneicht,s heute garantiert, wenn's doch schon in Mannheim schneit. Heute bräuchte der Lochmüller keine falsche Anzeige aufzugeben, den heute ist im Odenwald Ski und Rodel gut.
So wünsche ich allen Schneebegeisterten noch eine gute Zeit, viel Schnee und vor allem Spass beim Ski fahren und rodeln im Odenwald.

XOXO Hannah